Die grausame Wahrheit
Im Jahr 2007 wurde etwas dokumentiert, was unglaublich grausam und erschütternd ist. Der ehemalige Tiertrainer der Serie Flipper, der seit dem Tod eines Tieres am Set für den Schutz der Delfine kämpft, dokumentierte im Film "The Cove" zusammen mit einem professionellem Regisseur das Abschlachten von 2.000 Tümmlern und der japanischen Bucht Taiji. Jedes Jahr werden dort die Tiere von Fischern zusammengetrieben.
Das Ziel ist Geld
Die stärksten und schönsten werden separat gefangen und unverletzt gelassen. Die kann man für bis zu sechsstellige Beträge an Delfinarien verkaufen. Den gefangene Delfine leben wesentlich kürzer als ihre freien Artgenossen. Die anderen unverkäuflichen werden in Strandnähe getrieben und abgeschlachtet. Am Ende der Horrorszene sind die Tiere verstümmelt, manche nur halb tot und das Wasser rot vom Blut. Natürlich sollte das kein Filmteam aufnehmen, also wurden den Tierschützern jede Menge Steine in den Weg gelegt, von der lokalen Polizei und selbstverständlich den Fischern. Doch das Team schaffte es trotzdem durch Taucher, Surfer und versteckte Kameras und Mirkofone furchtbare Szenen aufzunehmen.
Die Wirkung des Films
Der Film erhielt viele Preise, doch was viel wichtiger ist, er weckte das Bewusstsein für die grausamen Dinge, die in der Bucht von Japan jedes Jahr geschehen. Die getöteten Tiere werden nämlich zum Verkauf auf dem Fleischmarkt angeboten und unter anderem auch an Krankenhäuser und Schulen geliefert. Viele Abnehmer des Delfinfleisches wussten bisher nicht, wie ihr Essen gefangen und getötet wurde. Inzwischen engagieren sich immer mehr, jetzt auch die Japaner selbst für das Ende dieses Abschlachtens.