Eine Therapie mit Delfinen
Eine Therapie mit Delfinen wurde speziell für behinderte Kinder ins Leben gerufen. Durch den Umgang mit den einfühlsamen Tieren sollen die Kinder den Kontakt zu ihrer Umwelt lernen, ihre sozialen Ängste überwinden und die Scheu ablegen, auf andere Menschen zuzugehen.
Wie verläuft eine Therapie mit Delfinen?
Eine Therapie mit Delfinen erfolgt immer mit der ganzen Familie, denn es ist wichtig, dass das behinderte Kind vertraute Menschen um sich hat und die Kontaktaufnahme zu Fremden gemeinsam mit ihnen erfolgt.
Das Vertrauen zu Mensch und Tier wird langsam und behutsam aufgebaut. Zuerst wird das Tier aus sicherer Entfernung beobachtet, um ein Gefühl dafür zu bekommen, mit "wem" man es zu tun hat. Der Kontakt wird dann langsam intensiviert, in dem das Kind mit dem Delfin erst vom Beckenrand aus spielen darf, in dem es zum Beispiel Gegenstände ins Wasser wirft, die der Delfin ähnlich einem Hund apportiert. Im späteren Verlauf der Therapie darf das Kind dann zu dem Delfin ins Wasser und dort mit ihm spielen oder sich von dem Tier durchs Wasser ziehen lassen. Delfine haben eine besondere Gabe, die Herzen der Menschen zu öffnen und Vertrauen herzustellen. Ob es an ihrem scheinbar immer freundlichen Gesichtsausdruck oder ihrem Empathievermögen liegt, kann man nicht mit Sicherheit sagen.
Erfolg der Therapie
Delfine wirken auf Menschen wie eine Art Eisbrecher. Durch ihre Reaktionen, die sie dem Menschen gegenüber zum Ausdruck bringen, erkennt das behinderte Kind, das die Signale, die es aussendet, von seiner Umwelt wahrgenommen werden. So entwickelt es langsam Zutrauen zu seiner Umwelt und öffnet sich dieser Schritt für Schritt. Auch zuvor sehr in sich gekehrte Kinder fangen auf einmal an zu lächeln oder wollen sich ihrer Umwelt auf andere Art mitteilen.