Man ruft nur Flipper...

...Flipper, gleich wird er kommen...!" Egal ob man selbst diese Serie überhaupt einmal gesehen hat oder nicht, die Anfangszeilen und die Melodie dieses Liedes dürfte so ziemlich jedem bekannt sein. Flipper, ein Delfin, war der Held zweier Kinofilme ("Flipper" und "Flippers neue Abenteuer") aus den sechziger Jahren. Flipper wurden gleich einem menschlichen Fernsehstar außergewöhnliche Eigenschaften zugesprochen, zum Beispiel eine für ein Tier überdurchschnittliche Intelligenz und das Verständnis zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, sprich nach moralischen Prinzipien der Gesellschaft zu richten. Flipper handelte demnach ausschließlich nach ehrenwerten menschlichen Motiven und wurde oft als ein Beschützer und Retter der Menschen dargestellt.

Zusätzlich zu den Kinofilmen entstand auch eine Fernsehserie, die in drei Staffeln von 1964 bis 1967 ausgestrahlt wurde. Wegen des großen Erfolges wurde der Stoff 1996 erneut für einen Kinofilm aufgegriffen. Zudem entstand auch ein Remake der Serien, die von 1995 bis 2000 liefen und diesmal sogar in vier Staffeln gedreht wurden.

Der Tiertrainer, der "Flipper" für die 1. Staffel der Serie dressierte, wird nachher ein großer Gegner der Abrichtung von Tieren für Show- und Fernsehauftritte. Dem großen Stress, dem die Tiere (die Figur "Flipper" wurde insgesamt von fünf Delfinweibchen gespielt) während der Dreharbeiten ausgesetzt waren, hielten zwei der Delfine nicht stand. Sie starben kurz nach Ende der Dreharbeiten. Ric O'Barry, der Trainer, dreht auf Grund dieses Ereignisses einen Dokumentarfilm "Die Bucht", in dem er aufzeigt, wie viele Delfine auf grausame Art ihre Freiheit verlieren oder in freier Natur von den Menschen getötet werden.